08.09.2010
Trotz anhaltender Schwierigkeiten, auf die man erst nach dem Festival im Detail eingehen will, wird das Fireblade Force vom 10.09. bis 12.09. in Torgau (Sachsen) stattfinden.

07.09.2010
Die Großmeister des slawischen Pagan Metal werden im Oktober auf einer Tournee durch Osteuropa, das Baltikum, und Finnland unterwegs sein.

05.09.2010
Der Namensstreit zwischen der Bielefelder Black Metal-Band GEÏST und der Kölner Alternativ Rockband GEIST hat ein Ende gefunden.



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21.01.2010

Wolfszeit-Festival 2010


In der Vergangenheit haben wir das Wolfszeit-Festival in Franken präsentiert und unterstützt. Unsere Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, Philipp "Freki" Seiler, sollte auch der Stärkung des deutschen Pagan Metal-Undergrounds, gegen Politisierung und Diffamierung von Seiten der sog. "Antifa", dienen.

Philipp hat uns damals versichert, dass das Wolfszeit niemals die selbe, skandalöse Entwicklung wie das Ragnarök-Festival nehmen wird.

Auf dem Ragnarök-Festival werden sogar die Besucher aufgefordert, ihre Mitmenschen wegen dem Tragen von Bandhemden zu denunzieren - wir haben darüber berichtet. Auch auf dem Wolfszeit-Festival sollte es zur Kontrolle von Hemden/Aufnäher der Besucher kommen. Philipp erklärte uns, dass es dabei nur um die Prüfung nach "strafrechtlich relevanter Symbolik" geht. So etwas entspricht der Rechtslage in der BRD, und dagegen gibt es auch nichts einzuwenden.

Dennoch wurde uns im Anschluss an das Wolfszeit-Festival 2008 von Vorfällen, wie man sie leider auch vom Ragnarök oder dem PartySan Open Air kennt, berichtet. Philipp hat das mit dem Hinweis auf behördliche Auflagen rechtfertigen wollen; er befürchtete auch den Verlust des Festivalgeländes für die Zukunft, wenn die Hetzkampagnen der sog. "Antifa" gegen ihn und seine Veranstaltung nicht aufhören.

Jetzt hat er auf der Netzseite des Wolfszeit-Festivals eine Liste von solchen Bands, deren Logos auf der Veranstaltung verboten sein sollen, veröffentlicht. Des Weiteren schreibt er:
"Unsere Securitys werden vor dem Festival mit den Bandlogos vertraut gemacht und haben konstant ein Auge darauf! Ausserdem haben wir ein großes Helferteam dass nicht nur auf dem Festivalgelände sondern auch am Zeltplatz ein Augen und Ohren offen hat. Sollten wir euch mit einem Shirt/Patch dieser Bands oder ihrer Musik am Auto erwischen habt ihr keine Möglichkeit mehr Besserung zu geloben! Bändchen ab, Heimreise antreten!"

Die Liste jener Bands, die laut Philipp "unter NSBM/RAC fallen und deren Musik und T-Shirts ... nicht geduldet werden", könnte direkt von der sog. "Antifa" diktiert worden sein. Zwar ist die Gesinnung bei Bands wie LANDSER oder STAHLGEWITTER offenkundig, und auch ein absoluter Bestandteil ihrer Liedtexte. Doch andere Bands - hier ist z.B. an TEMNOZOR oder NOKTURNAL MORTUM zu denken - können doch nur mit der "Faschismuskeule" in die NSBM-Schublade geprügelt werden. In diesem Zusammenhang fällt aber auf, dass eine Band, die ansonsten auch an den "rechten Rand"  - und dadurch an den Pranger - gestellt wird, auf dieser Liste fehlt.

Vielleicht hat diese Auslassung damit zu tun, dass Philipp genau diese Band am 26.06.2009 im "Gleis3", in Annaberg-Buchholz, auftreten lassen wollte?

Leider konnte das Konzert nicht wie geplant stattfinden, weil KRODA in Warschau von der sog. "Antifa" attackiert wurden und die Heimreise antreten mussten. Andernfalls wäre es sicherlich interessant gewesen, zu beobachten, welche "Hemdkontrollen" bei diesem Konzert von dem Veranstalter Philipp Seiler vorgenommen werden...

Er handelt offensichtlich noch nicht einmal aus ehrlicher und eigener Überzeugung (so verblendet diese auch sein mag) sondern, unserer Meinung nach, einfach aus Opportunismus und Profitgier. Damit fügt er dem Ansehen des deutschen Pagan Metal mehr Schaden zu, als es die Hetzkampagnen der sog. "Antifa" jemals könnten.

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